An der Schnittstelle von Zukunftsfähigkeit und Resilienz ist das „New Speed“-Konzept von Strats & Sparks GmbH angesiedelt. Wir haben den Entwurf bei der Zukunftskonferenz von automotiveland.nrw in Remscheid vorgestellt – in kleiner Runde.
Überall ist vom Qualitätsfaktor Geschwindigkeit die Rede. Das Tempo in Politik, Bürokratie und Wirtschaft steht auf dem Prüfstand. Dem „Lernen in der Beschleunigung“ war in Remscheid ein Workshop gewidmet, erkenntnisreich gestaltet von Inger Korflür und Alexander Lampe.
Die vielstimmigen Rufe nach Beschleunigung im Sinne einer Dynamisierung prallen im gesellschaftlichen Raum hart auf ubiquitare Klagen über die Langsamkeit von Entscheidungsprozessen und Projektverwirklichungen.
Keine gedeihliche Ausgangslage, um das ökonomische, organisatorische und technologische Schicksalsthema Geschwindigkeit – ein Schicksalsthema für die Demokratie insgesamt – unbeschädigt in die Köpfe zu tragen.
Ausgangspunkt von „New Speed“ ist die Uberlegung, wie sich so uber das Phänomen Tempo und Beschleunigung diskutieren lässt, dass nicht bloß Aktionismus oder Angstmacherei dabei herauskommen?
Wie lässt sich Interesse wecken an einer offenen Befassung mit den Wesensmerkmalen und Wirkungen von Geschwindigkeit – in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft?
Wir erachten es als essentiell, zunächst den Boden für ein angstfreies Nachdenken zu bereiten und Abwehrreflexe zu adressieren, bevor es zu einer ernsthaften Entwicklung von Instrumenten und Maßnahmen kommen kann.
Dialog und Analyse eröffnen daher unsere Beratung auf diesem wenig bearbeiteten Feld. Es ist ein Ansatz, der Ergebnisse der Neuro-Wissenschaften ebenso würdigt wie grundlegende Erkenntnisse der Anthropologie.
Kompakt gesagt: Bei „New Speed“ geht es nicht darum, einen Geschwindigkeitsrausch auszulösen oder Menschen dazu zu bringen, alles im Höchsttempo zu erledigen. Damit wäre nichts gewonnen, denn wer dauernd rennt, dem geht irgendwann die Puste aus. Klar ist andererseits, dass sich Tempo, Tempoverständnis und Tempogefühl trainieren lassen – wie im Sport. Aber genau das findet in der Wirtschaft so gut wie nirgendwo statt.
Der Ansatz von Strats & Sparks zielt darauf ab, Geschwindigkeitserfordernisse in Arbeitsprozessen immer mitzudenken und Tempo genau dort zu thematisieren und zu akzentuieren, wo es einen Vorsprung oder einen Überholvorgang ermöglicht – ohne blinde Kraftverschwendung, aber mit Kraftaufwand im richtigen Moment.
Unternehmen und Beschäftigte werden dabei resilienter gegenüber wechselnden externen Anforderungen.
Sie sind viel besser in der Lage, sich Veränderungsgeschwindigkeiten anzupassen.
Never forget: Anpassung an neue Existenzbedingungen ist von Anfang an die wichtigste Erfolgsformel des Homo Sapiens gewesen.